Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Projektdarstellung Reha-Integrativ

Integrative stationäre Behandlung von Versicherten mit besonderen beruflichen Problemlagen


  • 1. Förderaufruf
  • Förderbeginn: 01.10.2019
  • Förderende: 30.09.2024

(Koordinierender) Antragsteller

Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

Weitere Projektbeteiligte

Rehazentrum Oberharz, Clausthal-Zellerfeld

Rechtskreis des Modellprojekts

SGB VI

Zielgruppe

  • Menschen mit zu erwartenden oder beginnenden Rehabilitationsbedarfen
  • Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

Zahl der Teilnehmenden

315

Das Projekt ist in folgenden Bundesländern vertreten

  • Niedersachsen

Förderpolitische Ziele

Die Erprobung innovativer Leistungen und/oder Maßnahmen, die geeignet sind

  • einer chronischen Erkrankung oder drohenden Behinderung vorzubeugen
  • die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen
  • einer drohenden (Teil-) Erwerbsminderung entgegenzuwirken
  • die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe zu verbessern

Themen des Modellprojekts

  • Zusammenarbeit der Akteure
  • individualisierte Bedarfsorientierung/ Leistungserbringung
  • frühzeitige Intervention

Kurzbeschreibung des Modellprojekts

Um eine erfolgreiche Reintegration ins Erwerbsleben zu erreichen, wird die medizinisch-psychosomatische Rehabilitationsbehandlung in zwei Phasen geteilt. In der Intensivphase wird der Anteil teilhabeorientierter psychotherapeutischer Leistungen so weit erhöht, dass Teilhabehemmnisse, die durch Kontextfaktoren, psychische Beeinträchtigungen oder (arbeits-) biographische Konflikte und Probleme entstanden sind, intensiv bearbeitet werden können. Zur Ergänzung werden non-verbale Therapiemethoden angewandt. In der Intensivphase wird weiterhin geklärt, ob eine weiterführende 5-wöchige Rehabilitationsphase mit medizinisch-beruflichem Schwerpunkt indiziert ist. Die Zielgruppe rekrutiert sich aus Versicherten, die aufgrund einer besonderen beruflichen Problemlage sowie hemmender Kontextfaktoren arbeitsunfähig sind und trotz Indikation keine Aussicht auf eine binnen 4 Wochen erfolgende ambulante Psychotherapie haben oder bei denen aufgrund ungünstiger Kontextfaktoren sowie Schweregrad der Symptomatik nicht erwartet werden kann, dass die Durchführung einer ambulanten Psychotherapie zu einer baldigen Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit führt. Hauptziel ist der langfristige Erhalt der Erwerbsfähigkeit und -tätigkeit.

Was ist das Innovative an dem Projekt?

20%ige Verbesserung der Reintegrationsquote gegenüber der praxisüblichen medizinischen Rehabilitationsbehandlung.

Kontakt

Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
Lange Weihe 6, 30880 Laatzen
Telefon: 0511-8290
E-Mail: rehapro@drv-bsh.de
Internet: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/BraunschweigHannover/DE/Home/home_node.html

Hinweis zur Haftung

Bei den Projektbeschreibungen handelt es sich um Selbstdarstellungen, die vom koordinierenden Antragstellenden eingereicht wurden. Für die Inhalte der Projektbeschreibungen sind die Antragstellenden verantwortlich.