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Zweiter Förderaufruf zum Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“

25. Mai 2020

Mit der heutigen Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist der zweite Förderaufruf zum Bundesprogramm rehapro gestartet.

Das BMAS setzt mit dem Bundesprogramm rehapro den Auftrag aus § 11 SGB IX um, Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation durchzuführen. Ziel des Programms ist es, durch die Erprobung von innovativen Leistungen und innovativen organisatorischen Maßnahmen neue Wege zu finden, um die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen noch besser zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Langfristig soll der Zugang in die Erwerbsminderungsrente und die Eingliederungshilfe bzw. Sozialhilfe nachhaltig gesenkt werden.

Die besonderen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie führen derzeit in allen Lebens- und Arbeitsbereichen zu großen Herausforderungen. Auch die antragsberechtigten Jobcenter und Träger der gesetzlichen Rentenversicherung sind wegen der aktuellen Entwicklungen mit besonderen Aufgaben in ihren jeweiligen Zuständigkeiten konfrontiert. Momentan ist es nicht absehbar, welche zukünftigen Entwicklungen sich noch ergeben und wie sich diese auf die weitere Umsetzung des Bundesprogramms rehapro auswirken.

Es ist weiterhin eine wichtige Aufgabe und auch eine Chance, den gesetzlichen Auftrag aus § 11 SGB IX zu erfüllen und innovative Ansätze mit Modellprojekten zur Stärkung der Rehabilitation zu erproben. Daher hat sich das BMAS entschieden, den zweiten Förderaufruf zu starten.

Aufgrund der aktuellen Situation wird für die Erarbeitung und Einreichung der Projektskizzen ein längerer Zeitraum ermöglicht. Die Jobcenter und Träger der gesetzlichen Rentenversicherung können aussagekräftige Projektskizzen spätestens bis zum 4. September 2020 bei der Fachstelle rehapro einreichen.

Broschüre „Rehabilitation fördern, stärken, besser machen!“

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Broschüre „Rehabilitation fördern, stärken, besser machen!“ zum Bundesprogramm rehapro veröffentlicht.

In der 1. Auflage werden 26 der innovativen Modellprojekte des Bundesprogramms rehapro vorgestellt. Sie gibt zudem einen Überblick über die Ziele und Rahmenbedingungen des Bundesprogramms. Eine 2. Auflage der Broschüre ist geplant, wenn alle Projekte gestartet sind und bereits über eine längere Zeit laufen. Sie wird dann alle Modellprojekte enthalten, die im Rahmen des ersten Förderaufrufs gefördert werden.

Die Broschüre steht Ihnen als barrierefreie Datei sowie als für den Selbstausdruck optimierte Datei unter Downloads zur Verfügung. Zudem besteht die Möglichkeit, ab Ende Mai 2020 ein oder mehrere gedruckte Exemplare (Bestell- bzw. Artikelnummer A233) über den Publikationsversand der Bundesregierung unter folgendem Link zu bestellen:

https://www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/publikationen-broschueren-flyer.html

Veranstaltungsteilnahmen

Um einer weiteren Verbreitung des Sars-CoV-2-Virus entgegenzuwirken, sind in nächster Zeit keine Teilnahmen der Fachstelle rehapro an Veranstaltungen geplant.

Newsletter zum Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro“

8. Newsletter, 06. Juli 2020

  • Ankündigung Workshop „Von der Skizze zum Antrag“

    Der zweite Förderaufruf zum Bundesprogramm rehapro wurde am 25. Mai 2020 veröffentlicht. Aufbauend auf den Erfahrungen aus dem ersten Förderaufruf wurde das Antragsverfahren insbesondere hinsichtlich der Projektskizze stark vereinfacht. Eine differenzierte Finanzplanung sowie ein ausgearbeiteter Arbeits- und Zeitplan sind erst mit dem Förderantrag einzureichen. Mit dem Workshop „Von der Skizze zum Antrag“ werden potenziell Antragstellende über die Anforderungen an den Förderantrag sowie die Antragstellung informiert. Darüber hinaus werden zusätzliche Themen aufgegriffen, die sich im Zuge des ersten Förderaufrufs als schwierig erwiesen haben.

    Ziel der Veranstaltung ist zu vermitteln, wie ein formal, zuwendungsrechtlich und zur Bewilligung geeigneter Förderantrag eingereicht werden kann.

    Der Workshop richtet sich an Jobcenter und Träger der gesetzlichen Rentenversicherung, die eine Projektskizze fristgerecht zum zweiten Förderaufruf eingereicht haben. Die Durchführung erfolgt durch die Fachstelle rehapro.

    Es werden drei Termine in der 38. Kalenderwoche 2020 angeboten. Das konkrete Datum wird spätestens mit der Anmeldung übermittelt. Eine Anmeldung ist nach Einreichung der Projektskizze möglich. Aufgrund der aktuellen Planungsunsicherheit bzgl. der Durchführung von größeren Veranstaltungen wird der Workshop entweder rein digital oder als hybride Veranstaltung stattfinden. Soweit eine hybride Veranstaltung möglich ist und einige Personen vor Ort teilnehmen können, wird diese in Bochum durchgeführt. Die genaue Veranstaltungsform wird rechtzeitig bekannt gegeben.

    Die Veranstaltung ist als Tagesveranstaltung konzipiert. Es sind vier Seminareinheiten à 90 Minuten zu den folgenden Themen geplant:

    1. Antragsverfahren
    2. Projektgefüge
    3. Zuwendungsfähige Ausgaben
    4. Wissenschaftliche Begleitung und Programmevaluation

    Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf der rehapro-Homepage unter Fachstelle > Veranstaltungen.

  • Aktuelles im Internet

    Auf der Homepage des Bundesprogramms rehapro www.modellvorhaben-rehapro.de stehen Ihnen nun die Projektdarstellungen aller 55 Modellprojekte des ersten Förderaufrufs zur Verfügung. Sie finden die Darstellungen sortiert nach Akronym unter Förderprogramm > Geförderte Projekte. Hier können Sie sich einen Überblick über die Inhalte der einzelnen Projekte verschaffen und Informationen zu ihren Zielen und Innovationen erhalten.

    Des Weiteren wurden die Arbeitshilfe und die FAQ redaktionell überarbeitet sowie teilweise konkretisiert und stehen in einer aktualisierten Fassung im Download-Bereich zur Verfügung. Sie enthalten wichtige Informationen für alle am zweiten Förderaufruf Interessierten und unterstützen sie bei der Erstellung der Projektskizzen und -anträge. Darüber hinaus finden Sie dort weitere Hilfen wie den Finanztechnischen Leitfaden, die Ausfüllhilfe zur Skizzeneinreichung in easy-Online und die Anleitung zur Gliederung der Projektbeschreibung.

7. Newsletter, 25. Mai 2020

  • Zweiter Förderaufruf

    Der zweite Förderaufruf zum Bundesprogramm rehapro ist heute im Bundesanzeiger (BAnz AT 25.05.2020 B3) veröffentlicht worden.

    Die besonderen Umstände aufgrund der Corona-Pandemie führen derzeit in allen Lebens- und Arbeitsbereichen zu großen Herausforderungen. Auch die Jobcenter und Träger der gesetzlichen Rentenversicherung sind wegen der aktuellen Entwicklungen mit besonderen Aufgaben in ihren jeweiligen Zuständigkeiten konfrontiert. Momentan ist es nicht absehbar, wie die zukünftige Entwicklung sich gestaltet und wie sich diese auf die weitere Umsetzung des Bundesprogramms rehapro auswirkt. Aufgrund der Unsicherheiten rund um die Corona-Pandemie ist daher auch kein „richtiger“ oder „besserer“ Zeitpunkt für den Start des zweiten Förderaufrufs absehbar.

    Es ist weiterhin eine wichtige Aufgabe und auch eine Chance, den gesetzlichen Auftrag aus § 11 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch zu erfüllen und innovative Ansätze mit Modellprojekten zur Stärkung der Rehabilitation zu erproben. Daher hat sich das BMAS entschieden, den zweiten Förderaufruf zum Bundesprogramm rehapro zu starten. Die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Herausforderungen können in einzelnen Modellprojekten aufgegriffen und entsprechende innovative Ansätze und Konzepte erarbeitet und eingereicht werden. Diesbezügliche Hinweise wurden in den Förderaufruf zusätzlich aufgenommen.

    Der zweite Förderaufruf konkretisiert die Fristen und Rahmenbedingungen des Antragsverfahrens. Dabei wurden die Vorgaben des Lenkungsausschusses rehapro berücksichtigt. Wie schon im ersten Förderaufruf, handelt es sich um ein zweistufiges Verfahren, bei dem der Antragstellung die Einreichung einer aussagekräftigen Projektskizze vorgelagert ist. Die organisatorischen Rahmenbedingungen des ersten Förderaufrufs bleiben somit unverändert. Das Antragsverfahren wird jedoch insbesondere hinsichtlich der Projektskizze vereinfacht. Dieser ist nun keine differenzierte Finanzplanung mehr, sondern lediglich eine grobe, orientierende Finanzplanung beizufügen. Auch der Arbeits- und Zeitplan soll nur orientierenden Charakter haben.

    Aufgrund der aktuellen Situation wird für die Erarbeitung und Einreichung der Projektskizzen ein längerer Zeitraum eingeplant. Die antragsberechtigten Jobcenter und Träger der gesetzlichen Rentenversicherung können aussagekräftige Projektskizzen spätestens bis zum 4. September 2020 bei der Fachstelle rehapro einreichen. Die für das Antragsverfahren notwendigen Unterlagen, wie z. B. Formulare und Arbeitsmaterialien, stehen auf der rehapro-Homepage www.modellvorhaben-rehapro.de zur Verfügung.

  • Broschüre rehapro zum ersten Förderaufruf

    Das BMAS hat die Broschüre „Rehabilitation fördern, stärken, besser machen!“ zum ersten Förderaufruf des Bundesprogramms rehapro veröffentlicht. In der 1. Auflage werden 26 der innovativen Modellprojekte vorgestellt und ein Überblick über die Ziele und Rahmenbedingungen des Bundesprogramms gegeben. Eine 2. Auflage der Broschüre ist geplant, wenn alle Projekte gestartet sind und bereits über eine längere Zeit laufen. Sie wird dann alle Modellprojekte enthalten, die im Rahmen des ersten Förderaufrufs gefördert werden.

    Die Broschüre steht als barrierefreie Datei sowie als für den Selbstausdruck optimierte Datei auf der rehapro-Homepage unter „Downloads“ zur Verfügung. Druckexemplare können ab Ende Mai 2020 mit der Bestell- bzw. Artikelnummer A233 über den Publikationsversand der Bundesregierung unter www.bmas.de/DE/Service/Medien/Publikationen/pub-likationen-broschueren-flyer.html bestellt werden.

6. Newsletter, 24. Januar 2020

  • Stand erster Förderaufruf

    Der Bewilligungsprozess im Rahmen des ersten Förderaufrufs zum Bundesprogramm rehapro ist nahezu abgeschlossen. Der größte Teil der Modellprojekte hat einen Zuwendungsbescheid erhalten, die Bewilligung der restlichen Projekte erfolgt in den nächsten Wochen.

    Die Mehrheit der Modellprojekte ist bereits gestartet und hat mit dem Aufbau der Strukturen bzw. mit der Durchführung der Projekte begonnen. Die innovativen Ansätze der Projekte sind sehr vielfältig und unterschiedlich ausgestaltet. Ihre Erprobung lässt schon jetzt interessante Erkenntnisse erwarten.

    Ein auf Innovation ausgerichtetes Förderprogramm wie das Bundesprogramm rehapro bringt für alle Beteiligten große Herausforderungen mit sich. Das betrifft die Antragstellenden und Zuwendungsempfänger genauso wie das BMAS und die mit der Entwicklung und Durchführung des Antrags- und Prüfverfahrens betrauten Institutionen. Zum ersten Mal wird im BMAS ein solches, gänzlich offenes, innovativ ausgerichtetes Förderprogramm mit einem Bottom-up-Ansatz umgesetzt. Die Antragsteller müssen den Gegenstand der Förderung, die Innovation, selbst konzipieren und in den Antragsunterlagen nachvollziehbar darstellen. Die Prüfinstitutionen müssen die unterschiedlich ausgestalteten Ansätze in den Modellprojekten auf ihre Umsetzbarkeit im Rahmen der Förderrichtlinie und die Vereinbarkeit mit dem geltenden Zuwendungsrecht individuell prüfen. Dies hat sich insbesondere im ersten Förderaufruf für alle Beteiligten als ein - oft auch schwieriger - gemeinsamer Lern- und Erkenntnisprozess erwiesen.

    Die Erfahrungen, die im ersten Förderaufruf gesammelt wurden, werden allen Beteiligten des zweiten Förderaufrufes zugutekommen. Die Fachstelle rehapro, der Grundsatz- und Querschnittsbereich der DRV Bund und das BMAS haben eine breite Palette an Lösungsansätzen erarbeitet, auf die sie in Zukunft sehr gut zurückgreifen können. Auf Basis dieser Erfahrungen können die Verfahren und Prozesse im zweiten Förderaufruf zielgerichteter, effizienter und auch schneller durchgeführt werden. Der zweite Förderaufruf befindet sich derzeit in Vorbereitung.

  • Projektdarstellungen im Internet

    Alle im Rahmen des Bundesprogramms rehapro geförderten Modellprojekte werden auf der rehapro-Homepage www.modellvorhaben-rehapro.de vorgestellt. Die Darstellungen werden nach der Bewilligung des Projekts sukzessive auf der Homepage eingestellt. Mittlerweile sind mehr als zwei Drittel der geförderten Projekte aufgeführt.

    Die rehapro-Modellprojekte werden auch im Portal REHADAT-Forschung vorgestellt. Hier finden Sie Projekte und Modellvorhaben in Deutschland, die sich mit der beruflichen Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderung beschäftigen. Die sukzessive Veröffentlichung der rehapro-Projektdarstellungen erfolgt auf der Website www.rehadat-forschung.de unter der Kategorie
    Recht & Politik > BMAS-Förderprogramme > Neue BMAS-Projektförderung rehapro.

  • Broschüre rehapro

    Das BMAS beabsichtigt, alle rehapro-Modellprojekte des ersten Förderaufrufs in einer Broschüre darzustellen. Ziel ist es, das Bundesprogramm rehapro durch die Broschüre weiter bekannt zu machen und einen Überblick über alle im Rahmen des Programms geförderten Projekte zu geben. Die Broschüre soll an verschiedene Adressaten versendet werden, insbesondere im politischen Raum und in der Fachöffentlichkeit.

    Das BMAS hat eine Agentur mit der Erstellung der Broschüre beauftragt. Auf der inhaltlichen Grundlage der Projektdarstellungen auf der rehapro-Homepage sollen die einzelnen Modellprojekte anschaulich vorgestellt werden. Die Darstellungen sollen möglichst durch O-Töne und Bilder ergänzt werden. Die Broschüre wird in elektronischer Version und in gedruckter Auflage erstellt. In einer ersten Auflage wird eine kleinere Auswahl von rehapro-Modellprojekten, die bereits gestartet sind, vorgestellt. Eine 2. Auflage wird alle Projekte des ersten Förderaufrufs umfassen.

  • Veranstaltungen

    Die Fachstelle rehapro wird auf der folgenden Veranstaltung mit einem Stand vertreten sein und zum Bundesprogramm rehapro informieren:

    02. bis 04. März 202029. Rehabilitations-wissenschaftliches Kolloquium 2020, Hannover
    28. April 2020Tag der Jobcenter, Berlin

5. Newsletter, 30. August 2019

  • Ergebnisse der 2. Sitzung des Lenkungsausschusses

    Am 10. Juli 2019 hat die zweite Sitzung des Lenkungsausschusses zum Bundesprogramm rehapro im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) stattgefunden. Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV Bund), der Bundesagentur für Arbeit (BA), des Deutschen Landkreistages (DLT), der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) und des BMAS haben den Ablauf und die Ergebnisse des ersten Förderaufrufs diskutiert und ausgewertet. In die Diskussion sind die Rückmeldungen des Beirats rehapro zu den Erfahrungen aus dem ersten Förderaufruf eingeflossen. Ziel war es, entsprechende Rückschlüsse für die Vorbereitung des zweiten Förderaufrufs zu ziehen.

    Der Lenkungsausschuss hat sich insbesondere mit Fragen und Vorschlägen zu Organisation und Inhalt des zweiten Förderaufrufs beschäftigt, die vom Beirat rehapro, von den Kontaktstellen bei der DRV Bund, dem DLT und der BA sowie von der Fachstelle rehapro und dem BMAS eingebracht wurden.

    Bezüglich der Organisation des zweiten Förderaufrufs wurde im Lenkungsausschuss konsentiert, dass die organisatorischen Rahmenbedingungen aus dem ersten Förderaufruf beibehalten werden. Es wird demnach wieder ein zweistufiges Antragsverfahren mit einer der Antragstellung vorgelagerten Projektskizze geben.

    Das Antragsverfahren wird jedoch insbesondere hinsichtlich der Projektskizze vereinfacht. Um das Projektskizzenverfahren gegenüber dem ersten Förderaufruf zu vereinfachen, ist der Projektskizze keine differenzierte Finanzplanung mehr, sondern lediglich eine orientierende Finanzplanung beizufügen. Auch die Arbeits- und Zeitpläne sollen nur einen orientierenden Charakter haben. Im Vordergrund stehen vielmehr die Projektidee und die inhaltliche Qualität der Projektskizze. Daher geht es bei der Projektskizze vor allem um die Darstellung des innovativen Ansatzes, d. h. die Darstellung der angestrebten Verbesserung und der Neuartigkeit durch die zu erprobenden innovativen Leistungen und/oder innovativen organisatorischen Maßnahmen. Darüber hinaus sind der erwartete zusätzliche Erkenntnisgewinn zu den Wirkungen der innovativen Leistungen und/oder innovativen organisatorischen Maßnahmen sowie die Möglichkeiten zur Verallgemeinerbarkeit und Verstetigung besonders zu erläutern. Dementsprechend wird auch die Rückmeldung zur Projektskizze auf den Inhalt fokussiert werden.

    Bezüglich der inhaltlichen Ausrichtung des zweiten Förderaufrufs wurde im Lenkungsausschuss konsentiert, dass die grundsätzlichen Rahmenbedingungen des ersten Förderaufrufs für den zweiten Förderaufruf unverändert übernommen werden.

    Darüber hinaus hat sich der Lenkungsausschuss dafür ausgesprochen, dass der bereits in der Förderrichtlinie angelegte Grundsatz „Hilfe zur Selbsthilfe“ im zweiten Förderaufruf stärker betont werden soll. Modellprojekte können diesen Grundsatz insbesondere umsetzen durch:

    - die Berücksichtigung der Adressatenperspektive,
    - die Partizipation Betroffener und ihrer Verbände an der Konzeption, Umsetzung, Begleitung etc. des jeweiligen Modellprojekts und/oder
    - die konzeptionelle Ausrichtung des jeweiligen Modellprojekts auf institutionelle Selbsthilfeaktivitäten.

    Des Weiteren soll nach den Beschlüssen des Lenkungsausschusses der zweite Förderaufruf den zusätzlichen Erkenntnisgewinn besonders hervorheben, damit die Modellprojekte stärker auf überprüfbare Ziele und Ergebnisse hin ausgerichtet werden. Eine wissenschaftliche Begleitung kann hierbei unterstützen.

    Im Kontext des zusätzlichen Erkenntnisgewinns kann es sinnvoll sein, die Konzeption des Modellprojekts auf spezifische Probleme oder Bedarfe bzw. auf bestimmte Teilnehmergruppen zu fokussieren, da die Ergebnisse besser überprüfbar und bewertbar sind. Demgegenüber sollen Modellprojekte nicht gefördert werden, wenn die Zielsetzung oder die angestrebten Ergebnisse keine zusätzlichen Erkenntnisse erwarten lassen.

    Darüber hinaus soll dem Lenkungsausschuss zufolge ein weiterer Fokus auf den Schnittstellen zwischen den beteiligten Akteuren liegen. Die Verbesserung der Zusammenarbeit der Akteure im Kontext der medizinischen und beruflichen Rehabilitation ist ein wichtiges Förderziel des Bundesprogramms rehapro. Von besonderem Interesse sind daher Projekte, bei denen rechtskreisübergreifend zusammengearbeitet wird, um an den Schnittstellen eine verbesserte Kooperation bzw. Verzahnung zu erproben.

    Insgesamt ist festzuhalten, dass sich die inhaltliche Ausrichtung und die organisatorischen Rahmenbedingungen für den zweiten Förderaufruf grundsätzlich nicht ändern werden. Dementsprechend können die Antragsberechtigten bereits vor Veröffentlichung des zweiten Förderaufrufs ihre Projektskizzen für die geplanten Modellprojekte erarbeiten und konkretisieren.

  • Zweiter Förderaufruf

    Auf Basis der Ergebnisse der zweiten Sitzung des Lenkungsausschusses bereiten das BMAS und die Fachstelle rehapro derzeit den zweiten Förderaufruf zum Bundesprogramm rehapro vor. In diesem Zusammenhang werden auch die für das Antragsverfahren notwendigen Unterlagen, wie z. B. Formulare und Arbeitsmaterialien, überarbeitet und aktualisiert. Die Veröffentlichung des zweiten Förderaufrufs soll Herbst 2019 erfolgen. Aufgrund der gleichbleibenden Rahmenbedingungen als Ergebnis des Lenkungsausschusses können die antragsberechtigten Jobcenter und Träger der Rentenversicherung bereits jetzt mit der Erstellung einer aussagekräftigen Projektskizze für die Modellprojekte beginnen bzw. diese fortführen. Die Förderung im zweiten Förderaufruf wird wie beim ersten Förderaufruf unter dem Vorbehalt stehen, dass ausreichend Haushaltsmittel verfügbar sind.

  • Veranstaltungen

    Die Fachstelle rehapro wird auf der folgenden Veranstaltung mit einem Stand vertreten sein und zum Bundesprogramm rehapro informieren:

    03. September 2019Tag der Jobcenter, Berlin

4. Newsletter, 05. Juli 2019

  • Zweite Sitzung des Lenkungsausschusses

    Am 10. Juli 2019 findet die zweite Sitzung des Lenkungsausschusses im Bundesministerium für Arbeit und Soziales statt (BMAS). Der Lenkungsausschuss wurde zur Sicherung der reibungslosen Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen unter dem Vorsitz des BMAS eingerichtet. Der Lenkungsausschuss überwacht und steuert den Gesamtprozess. Neben dem BMAS sind die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Bundesagentur für Arbeit, für die kommunalen Spitzenverbände der Deutsche Landkreistag und die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (DRV KBS) hochrangig vertreten.

    Ziel der zweiten Sitzung des Lenkungsausschusses ist es, den Ablauf und die Ergebnisse des ersten Förderaufrufs zu diskutieren und auszuwerten. Hierbei werden auch die Rückmeldungen des Beirats zu den Erfahrungen aus dem ersten Förderaufruf einfließen. Entsprechende Rückschlüsse sollen dann bei den Vorbereitungen des zweiten Förderaufrufs berücksichtigt werden.

    Im Anschluss an die Sitzung des Lenkungsausschusses werden das BMAS und die Fachstelle rehapro mit der Vorbereitung des zweiten Förderaufrufs beginnen, der im zweiten Halbjahr 2019 erfolgen soll.

  • Anregung der BIH in der letzten Beiratssitzung

    Die Vertreterinnen und Vertreter der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH) haben in der letzten Beiratssitzung dafür geworben, dass die Integrationsfachdienste stärker in die Modellprojekte eingebunden werden. Je nach Ausgestaltung des Modellprojekts kann eine Zusammenarbeit mit den Integrationsfachdiensten sehr sinnvoll sein. Als Einstieg legen wir Ihnen die Lektüre der beigefügten Empfehlung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation zur Arbeit der Integrationsfachdienste ans Herz.

  • Abordnungen zur Fachstelle rehapro

    Der Gesetzgeber hat die Abwicklung des Bundesprogramms rehapro der DRV KBS übertragen. Bei der DRV KBS wurde dafür eine unabhängige Organisationseinheit, die Fachstelle rehapro, eingerichtet. Die Fachstelle rehapro vollzieht als Projektträger die Förderung im Auftrag des BMAS. Im Bereich des SGB II prüft die Fachstelle rehapro die eingegangenen Projektskizzen und Förderanträge. Die Förderanträge werden zusätzlich von der Fachstelle nach einer einheitlichen Bewertungsmatrix bewertet. Auf dieser Grundlage erstellt die Fachstelle rehapro ihre Förderempfehlung und übermittelt diese an das BMAS und den Beirat.

    Die Fachstelle rehapro sucht für die Prüfung und Bewertung der Modellprojekte aus dem SGB II-Bereich fachliche Unterstützung, sowohl aus den Jobcentern in kommunaler Trägerschaft als auch aus Jobcentern in Form von gemeinsamen Einrichtungen.

    Das Aufgabengebiet umfasst insbesondere
    - die fachliche und inhaltliche Prüfung der Projektskizzen und Förderanträge der Jobcenter,
    - die Beratung der antragstellenden Jobcenter,
    - Aufbau bzw. Überarbeitung von Prüf- und Abwicklungsverfahren,
    - Erarbeitung von Stellungnahmen für das BMAS,
    - Zusammenarbeit mit dem BMAS.

    Der Einsatz erfolgt am Dienstsitz der DRV KBS in Bochum im Wege einer Abordnung in der Regel für die Dauer von zwei Jahren.

    Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jobcenter können sich gern für nähere Informationen und Bewerbungen direkt mit der Fachstelle unter 0234 304-83233 in Verbindung setzen.
    Das BMAS begrüßt eine fachliche Unterstützung der Fachstelle rehapro aus dem SGB II-Bereich und würde sich über zahlreiche Bewerbungen sehr freuen.

  • Veranstaltungen

    Die Fachstelle rehapro wird auf der folgenden Veranstaltung mit einem Stand vertreten sein und zum Bundesprogramm rehapro informieren:

    03. September 2019Tag der Jobcenter, Berlin

3. Newsletter, 03. April 2019

  • Förderentscheidung zum ersten Förderaufruf

    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat am 28. März 2019 entschieden, im Rahmen des ersten Förderaufrufs 61 Modellprojekte von insgesamt 97 beantragten Projekten zu fördern. Es werden alle 28 beantragten Projekte aus dem SGB VI-Bereich gefördert sowie 33 Projekte aus dem SGB II-Bereich. 36 Modellprojekte aus dem SGB II-Bereich sind nicht zur Förderung vorgesehen.

    Der Beirat rehapro und alle koordinierenden Antragsteller der Modellprojekte wurden am 28. und 29. März 2019 über die Entscheidung des BMAS informiert. Hierbei handelt es sich um eine Vorabinformation, aus der kein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Zuwendung hergeleitet werden kann.

    Derzeit findet die vertiefte zuwendungsrechtliche Prüfung der Anträge durch die Fachstelle rehapro und den Grundsatz- und Querschnittsbereich der DRV Bund statt. Im Anschluss werden die rechtsverbindlichen Zuwendungsbescheide von der Fachstelle rehapro sukzessive versendet.

    Im Sommer 2019 und im Jahr 2020 sind weitere Förderaufrufe geplant. Modellprojekte, die im Rahmen des ersten Förderaufrufs nicht zur Förderung vorgesehen sind, können sich mit einem gegebenenfalls überarbeiteten Antrag erneut bewerben.

  • Indirekte Projektausgaben - Ergebnis der Prüfung

    Verschiedene Hochschulen und staatlich institutionell geförderte wissenschaftliche Institute haben im Rahmen der Förderanträge mit Verweis auf die Förderpraxis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) einen pauschalen Zuschlag für indirekte Projektausgaben veranschlagt. Eine derartige Pauschale für Letztempfänger sieht die Förderrichtlinie des Bundesprogramms rehapro nicht vor. Im Zuwendungsrecht ist eine solche Pauschale nicht geregelt. Die pauschale Abrechnung von indirekten Projektausgaben stellt eine Abweichung zu den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zur Bundeshaushaltsordnung und zu den Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen dar.

    Das BMAS hat geprüft, ob die gängige Förderpraxis des BMBF mit den entsprechenden Abweichungen von den zuwendungsrechtlichen Vorgaben auch im Bundesprogramm rehapro Anwendung finden kann. Um indirekte Projektausgaben pauschal abrechnen zu können, müsste in die Förderrichtlinie eine explizite Ausnahme von den allgemeinen zuwendungsrechtlichen Regelungen aufgenommen werden. Das BMAS hat eine entsprechende Änderung vorgeschlagen, die der Zustimmung des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) und des Bundesrechnungshofs (BRH) bedarf. Trotz intensiven Austauschs konnte BMAS kein Einvernehmen mit BMF und BRH herstellen.

    Demzufolge müssen im Falle einer positiven Förderentscheidung des BMAS die Anträge, bei denen Letztempfänger im Kontext der wissenschaftlichen Begleitung eine Pauschale
    für indirekte Projektausgaben beantragt haben, angepasst werden. Die Fachstelle rehapro wird bei Änderungsbedarf auf die Antragsteller zukommen.

  • Programmevaluation rehapro

    Die Programmevaluation soll das Bundesprogramm rehapro in einer Gesamtschau der Ergebnisse und Wirkungen aller Modellprojekte kritisch würdigen sowie Erkenntnisse zur bundesweiten Übertragbarkeit und möglichen Verstetigung der Modellansätze liefern.

    Das BMAS hat die Arbeitsgemeinschaft unter Leitung des Instituts für Arbeit und Qualifikation an der Universität Duisburg-Essen mit der Evaluation beauftragt. Für eine erfolgreiche Durchführung ist die Programmevaluation auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Modellprojekten angewiesen. Dem BMAS und insbesondere Frau Vanessa Ahuja, Leiterin der Abteilung V im BMAS, ist es ein wichtiges Anliegen, die gute Zusammenarbeit der Modellprojekte mit der Programmevaluation zu befördern. Frau Ahuja hat dies in einem Unterstützungsschreiben zum Ausdruck gebracht, das an die koordinierenden Antragsteller der zur Förderung vorgesehenen Modellprojekte versandt wurde.

  • Zeitplan
    ab April 2019vertiefte zuwendungsrechtliche Prüfung der Anträge und sukzessive
    Versendung der Zuwendungsbescheide
    Sommer 2019Zweiter Förderaufruf
  • Veranstaltungen

    Die Fachstelle rehapro wird auf folgenden Veranstaltungen mit einem Stand vertreten sein
    und zum Bundesprogramm rehapro informieren:

    15. bis 17. April 201928. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium 2019, Berlin
    3. September 2019Tag der Jobcenter, Berlin

2. Newsletter, 07. März 2019

  • Sachstand zum ersten Förderaufruf

    Im Rahmen des ersten Förderaufrufs sind Anträge für insgesamt 97 Modellprojekte bei der Fachstelle rehapro eingegangen. Die Modellprojekte verteilen sich dabei wie folgt auf die Rechtskreise: 27 Modellprojekte sind aus dem SGB VI, 64 aus dem SGB II und 6 sind rechtskreisübergreifende Projekte.
    Die Förderanträge wurden für den Rechtskreis SGB II von der Fachstelle rehapro und für den Rechtskreis SGB VI durch den Grundsatz- und Querschnittsbereich der DRV Bund fachlich-inhaltlich geprüft.

    Nach Abschluss der Prüfungen wurde eine nach Rechtskreisen getrennte Empfehlung an den Beirat rehapro und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) übermittelt.

  • Vierte Sitzung des Beirats rehapro

    Die Sitzung des Beirats rehapro zur Erstellung der Beiratsempfehlung findet am 11. und 12. März 2019 im BMAS in Berlin statt. Der Beirat rehapro wird die beantragten Modellprojekte bewerten und eine eigenständige Empfehlung abgeben. Diese Empfehlung sowie die Empfehlung durch die Fachstelle rehapro und den Grundsatz- und Querschnittsbereich der DRV Bund dienen als Grundlage für die abschließende Entscheidung des BMAS über die Förderung der Modellprojekte.

  • Programmevaluation rehapro

    Mit der Programmevaluation rehapro wird der gesetzliche Auftrag umgesetzt, die Modellprojekte hinsichtlich ihrer Wirkungen wissenschaftlich zu untersuchen. Dabei sollen auch Erkenntnisse zur bundesweiten Übertragbarkeit und möglichen Verstetigung der Modellansätze gewonnen werden.


    Die Programmevaluation wurde europaweit als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ausgeschrieben. Drei Bewerber wurden aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Im November 2018 fanden die Angebotspräsentationen in Berlin statt. Anschließend wurde ein schriftliches Verhandlungsverfahren durchgeführt. Die Bieter haben im Rahmen eines Last Call-Verfahrens ihre Angebote finalisiert. Den Zuschlag hat am 06. März 2019 die Bewerbergemeinschaft aus Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ), Universität Duisburg-Essen, Institut für angewandte Wirtschaftsforschung e.V. an der Universität Tübingen (IAW), ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH, Köln/Berlin, Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IfeS), IGES Institut GmbH, Berlin und SOKO Institut, Sozialforschung und Kommunikation GmbH, Bielefeld erhalten.

  • Zeitplan
    März 2019Sitzung des Beirats rehapro zur Bewertung der Modellprojekte und Empfehlung des Beirats
    April 2019Entscheidung des BMAS über die Förderung der Modellprojekte
    ab April 2019sukzessive Versendung der Zuwendungsbescheide
    Sommer 2019Zweiter Förderaufruf
  • Veranstaltungen

    Die Fachstelle rehapro wird auf folgenden Veranstaltungen mit einem Stand vertreten sein und zum Bundesprogramm rehapro informieren:

    15. bis 17. April 201928. Rehabilitationswissen-
    schaftliches Kolloquium 2019, Berlin
    03. September 2019Tag der Jobcenter, Berlin

1. Newsletter, 29. November 2018

  • Sachstand zum ersten Förderaufruf

    Die Resonanz auf den ersten Förderaufruf ist groß. Insgesamt sind 140 Projektskizzen bei der Fachstelle rehapro eingegangen, davon 104 aus dem SGB II-Bereich, 30 aus dem SGB VI-Bereich und 6 rechtskreisübergreifende Projektskizzen. Die Fachstelle rehapro hat bis zum 18. Oktober 2018 allen Antragstellern eine Rückmeldung zu ihrer Projektskizze übersandt. Ab Erhalt der Rückmeldung haben diese zwei Monate Zeit, einen Antrag einzureichen. Die Förderanträge werden demnach bis zum 18. Dezember 2018 eingehen. Erste Förderanträge liegen bereits vor.

    Die in den Modellprojekten veranschlagten Mittel übersteigen die für den ersten Förderaufruf vorgesehenen Fördermittel deutlich, sodass nicht alle beantragten Projekte gefördert werden können. Daher wird eine Auswahl der zu fördernden Modellprojekte auf Basis qualitativer Kriterien erfolgen.

    Im Bundesprogramm rehapro stehen neben den allgemeinen Kriterien der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit/ Ressourceneinsatz insbesondere das Innovationspotenzial, die Möglichkeit der Verstetigung des Modellansatzes und der zusätzliche Erkenntnisgewinn im Fokus. Die Bewertung der zu fördernden Modellprojekte wird sich daher auf diese Kriterien konzentrieren. 

  • Informationen zum weiteren Verfahren

    Nach Eingang aller Förderanträge werden diese für den Rechtskreis SGB II von der Fachstelle rehapro und für den Rechtskreis SGB VI durch die DRV Bund, Grundsatz- und Querschnittsbereich, fachlich-inhaltlich geprüft. Wenn diese ihre Prüfungen mit Abgabe einer Empfehlung abgeschlossen haben, wird eine nach Rechtskreisen getrennte Gesamtempfehlung an den Beirat rehapro und das BMAS übermittelt.

    Der Beirat rehapro bewertet die vorgelegten Modellprojekte ebenfalls und gibt eine eigenständige Empfehlung ab.

    Das BMAS entscheidet unter Berücksichtigung der Gesamtempfehlung der Fachstelle rehapro und der Empfehlung des Beirats rehapro im Rahmen seines pflichtgemäßen Ermessens über die Förderung der beantragten Modellprojekte. Anschließend erlässt die Fachstelle rehapro die entsprechenden Zuwendungsbescheide und die Modellprojekte mit positivem Bescheid können beginnen. Die Modellprojekte, die im Rahmen des ersten Förderaufrufs nicht zur Förderung zugelassen werden, können sich in den weiteren Förderaufrufen erneut bewerben.

    Nach heutiger Planung soll die Beiratssitzung zur Bewertung und Erstellung der Beiratsempfehlung im März 2019 stattfinden. Nach der Entscheidung des BMAS kann mit der sukzessiven Versendung der Zuwendungsbescheide gerechnet werden.

  • Dritte Sitzung des Beirats rehapro

    Der Beirat rehapro unterstützt das BMAS und die verantwortlichen Akteure auf Bundesebene in Fragen der Entwicklung und Umsetzung der Modellprojekte. Im Beirat wirken die für das Bundesprogramm wesentlichen Akteure mit. Er hat 20 stimmberechtigte Mitglieder.

    Seine Aufgaben sind:

    • Begleitung der Entwicklungsphase sowie Erarbeitung des Förderrahmens,
    • Förderempfehlungen gegenüber dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu Modellprojekten und
    • Begleitung und Bewertung der Programmevaluation sowie Empfehlungen zum Umgang mit den Ergebnissen.


    Die konstituierende Sitzung des Beirates fand am 20. September 2017 statt.

    In der zweiten Beiratssitzung im Dezember 2017 wurden die Eckpunkte der Förderung vorgestellt und finalisiert. Auf Basis der Eckpunkte wurde die Förderrichtlinie erstellt. Im April 2018 konnten die Beiratsmitglieder im Rahmen einer schriftlichen Anhörung ihre Stellungnahmen zum Entwurf der Förderrichtlinie abgeben.

    Die dritte Sitzung des Beirats rehapro fand nunmehr am 05. November 2018 im Steinsaal des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales statt. Die Mitglieder des Beirats stimmten insbesondere über das Verfahren zur Ausgestaltung der Beiratsempfehlung zu den Modellprojekten ab. Darüber hinaus wurden die Beiratsmitglieder über den Sachstand bei der Programmevaluation informiert.

    Die vierte Sitzung des Beirats zur Erstellung der Empfehlung zu den Modellprojekten ist für März 2019 geplant.

  • Programmevaluation

    Die Programmevaluation soll das Bundesprogramm rehapro in einer Gesamtschau der Ergebnisse und Wirkungen aller Modellprojekte kritisch würdigen. Zudem soll sie Erkenntnisse zur bundesweiten Übertragbarkeit und möglichen Verstetigung der Modellansätze liefern.

    Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb sind fünf Teilnahmeanträge eingegangen. Aus diesen Anträgen heraus wurden drei Bewerber aufgefordert, ein Angebot abzugeben. Die Angebote wurden bis 05. November 2018 fristgerecht eingereicht. Ende November 2018 erfolgen die Angebotspräsentationen und die anschließenden Verhandlungen mit den Bietern.

  • Zeitplan
    bis 18. Dezember 2018 Eingang der Förderanträge
    Dezember - Februar 2019inhaltliche Prüfung und Bewertung der Förderanträge, Erstellung der Gesamtempfehlung der Fachstelle rehapro und der DRV Bund
    März 2019Sitzung des Beirats rehapro zur Bewertung der Modellprojekte und Empfehlung des Beirats
    April 2019Entscheidung des BMAS über die Förderung der Modellprojekte
    ab April 2019sukzessive Versendung der Zuwendungsbescheide
    Sommer 2019Zweiter Förderaufruf
  • Veranstaltungen

    Die Fachstelle rehapro wird vom 15. bis 17. April 2019 mit einem Stand auf dem 28. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium 2019 in Berlin vertreten sein und zum Bundesprogramm rehapro informieren.