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Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro

Aktuelle Information

Die Verbreitung des Corona-Virus stellt uns alle vor große Herausforderungen. Dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Fachstelle rehapro ist es ein wichtiges Anliegen, dass die grundsätzliche Durchführung der geplanten Modellprojekte, gegebenenfalls mit notwendigen Anpassungen, weiterhin sichergestellt wird.

Wie mit aktuell schon eingetretenen und möglicherweise weiter auftretenden Verzögerungen sowie eventuell entstehenden Mehraufwendungen durch die Corona-Krise verfahren wird, ist momentan noch in Klärung mit dem Ministerium.

Wir bitten Sie, auftretende Fragen zunächst in den individuellen Projekten zu klären und entsprechende Lösungen zu entwickeln.

Sie werden über Neuerungen selbstverständlich schnellstmöglich informiert.

Modellvorhaben rehapro

Den Auftrag des Bundesgesetzgebers, gemäß § 11 SGB IX Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation durchzuführen, setzt das BMAS mit dem Bundesprogramm "Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben - rehapro" um. Ziel des Bundesprogramms rehapro ist es, durch die Erprobung von innovativen Leistungen und innovativen organisatorischen Maßnahmen Erkenntnisse zu gewinnen, wie die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen noch besser erhalten bzw. wiederhergestellt werden kann. Auch die Zusammenarbeit der Akteure im Bereich der medizinischen und beruflichen Rehabilitation soll weiter verbessert und der Zugang in die Erwerbsminderungsrente und die Eingliederungshilfe bzw. Sozialhilfe nachhaltig gesenkt werden.

Jobcenter und Träger der gesetzlichen Rentenversicherung sind die federführenden Bedarfsträger der Modellprojekte und somit Antragsteller und Ansprechpartner für mögliche Kooperationen bzw. Verbundprojekte.

Zur Umsetzung des Bundesprogramms rehapro stehen bis 2026 insgesamt rund eine Milliarde Euro zur Verfügung. Die einzelnen Modellprojekte können bis zu fünf Jahre gefördert werden. Die ersten Modellprojekte der ersten Förderwelle starten im 2. Halbjahr 2019. Der zweite Förderaufruf ist für das Jahr 2020 geplant.

Zusatzinformationen

Knappschaft-Bahn-See im Auftrag des Bundesministerium für Arbeit und Soziales