Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Projektdarstellung KidS²

Kinder-Reha, Sport & Schule


  • 1. Förderaufruf
  • Förderbeginn: 01.11.2019
  • Förderende: 30.04.2022

(Koordinierender) Antragsteller

Deutsche Rentenversicherung Rheinland

Verbundpartner

Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See

Weitere Projektbeteiligte

Hochschule Niederrhein (Frau Prof. Dr. Weyermann), Rhein-Kreis Neuss (Herr Josef Zanders), medicoreha Neuss, Waldburg-Zeil-Kliniken (Fachklinik Wangen), Spessart-Klinik Bad Orb

Rechtskreis des Modellprojekts

SGB VI

Zielgruppe

  • andere Zielgruppen: Kinder und Jugendliche mit zu erwartenden Rehabilitationsbedarfen

Zahl der Teilnehmenden

180

Das Projekt ist in folgenden Bundesländern vertreten

  • Baden-Württemberg
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen

Förderpolitische Ziele

Die Erprobung innovativer Leistungen und/oder Maßnahmen, die geeignet sind

  • in der Kinder- und Jugendrehabilitation eine erhebliche Gefährdung der Gesundheit zu beseitigen oder die insbesondere durch chronische Erkrankungen beeinträchtigte Gesundheit wesentlich zu bessern oder wiederherzustellen, sofern sie Einfluss auf die spätere Erwerbsfähigkeit haben kann

Themen des Modellprojekts

  • Zusammenarbeit der Akteure
  • individualisierte Bedarfsorientierung/ Leistungserbringung
  • frühzeitige Intervention
  • Nachsorge und Teilhabe

Kurzbeschreibung des Modellprojekts

Das Projekt „Kinder-Reha, Sport & Schule“ (KidS²) setzt in der Lebenswelt Schule an. Bewegungsprobleme von Kindern werden über einen standardisierten Motorik-Test im Rahmen des Sportunterrichts identifiziert. Die Eltern auffälliger Kinder werden durch ein Elterngespräch über die Testergebnisse informiert und auf mögliche Hilfestellungen aufmerksam gemacht. Hierzu gehört auch der Vorschlag mit dem behandelnden Kinderarzt über die ärztliche Empfehlung einer Kinderrehabilitations-Leistung zu sprechen. Die aktive Ansprache durch die Eltern soll zu einer verbesserten Compliance des Kinderarztes führen. Die Kinderrehabilitation kann in stationärer oder - alternativ in der Modellregion (Rhein-Kreis Neuss) - in einem (ganztägig) ambulanten Setting durchgeführt werden. In dem ambulanten Setting wird die Schule als Ort der Leistungsabgabe durch das Team einer zugelassenen Rehabilitationseinrichtung einbezogen. Unabhängig von der Durchführungsform wird im Anschluss an die Kinderrehabilitation durch die ambulante Rehabilitationseinrichtung eine Nachsorgeleistung unter Einbeziehung schulischer Strukturen durchgeführt. Durch innovative Prozesse der Zusammenarbeit zwischen Schule, Kinderarzt, Rehabilitationseinrichtungen und Leistungsträgern sowie die Implementierung neuer, kindgerechter Leistungsmodule und Settings soll die Informationslage von Eltern, Ärzten und Lehrern, die Identifikation von Rehabilitationsbedarf bei Kindern, die Inanspruchnahme von Kinderrehabilitations-Leistungen und die Ergebnisqualität verbessert werden. Die Erstellung eines Manuals wird die Verstetigung und Übertragbarkeit auf andere Regionen sicherstellen.

Was ist das Innovative an dem Projekt?

Identifikation von Kindern und Jugendlichen mit Rehabilitationsbedarf im Setting Schule; Aufbau und Erprobung einer ambulanten schulbegleitenden Kinderrehabilitations-Leistung; Aufbau und Erprobung einer Nachsorgeleistung; Aufbau einer Vernetzung zwischen Schulen, Kinderärzten, Rehabilitationseinrichtungen und Leistungsträgern

Kontakt

Deutsche Rentenversicherung Rheinland
Königsallee 71 40215 Düsseldorf
Telefon: 0211 / 937-2706
E-Mail: ulrich.theissen@drv-rheinland.de

Hinweis zur Haftung

Bei den Projektbeschreibungen handelt es sich um Selbstdarstellungen, die vom koordinierenden Antragstellenden eingereicht wurden. Für die Inhalte der Projektbeschreibungen sind die Antragstellenden verantwortlich.