Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Projektdarstellung JobProtection

Nachhaltige Sicherung von Beschäftigung bei besonderen Personenkreisen im Anschluss an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben


  • 1. Förderaufruf
  • Förderbeginn: 01.10.2019
  • Förderende: 30.09.2024

(Koordinierender) Antragsteller

Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover

Weitere Projektbeteiligte

Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

Rechtskreis des Modellprojekts

SGB VI

Zielgruppe

  • Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
  • Menschen mit komplexen gesundheitlichen Unterstützungsbedarfen

Zahl der Teilnehmenden

250

Das Projekt ist in folgenden Bundesländern vertreten

  • Niedersachsen

Förderpolitische Ziele

Die Erprobung innovativer Leistungen und/oder Maßnahmen, die geeignet sind

  • die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen
  • einer drohenden (Teil-) Erwerbsminderung entgegenzuwirken
  • die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe zu verbessern

Themen des Modellprojekts

  • individualisierte Bedarfsorientierung/ Leistungserbringung
  • Nachsorge und Teilhabe

Kurzbeschreibung des Modellprojekts

JobProtection ist ein Beratungs- und Unterstützungsangebot für Versicherte mit einer F-Hauptdiagnose (außer F10-F19), die eine Beschäftigung im Anschluss an eine LTA-Maßnahme aufgenommen haben. Versicherte können im Umfang von 48 Einheiten auf Angebote zugreifen, in denen sie berufliche, familiäre oder sonstige Situation mit Problempotential bearbeiten. Ziel ist die dauerhafte berufliche und gesellschaftliche Teilhabe. In der bisherigen Praxis ist die Nachsorge zeitlich auf 6 bis 12 Monate begrenzt, welche Versicherte zwar bei der Eingliederung und Arbeitsaufnahme, aber nicht im Arbeitsalltag mit seinen kontinuierlichen Veränderungen und Anforderungen begleitet. Gerade die Zielgruppe von JobProtection benötigt eine individuelle Umsetzung im Alltag, welche sich persönlich, personell und zeitlich schwer ohne Unterstützung erbringen lässt.

Was ist das Innovative an dem Projekt?

Gegenüber der Nachbetreuung erstreckt sich die Nachsorge über einen Zeitraum von 24 Monaten und unterstützt die Versicherten mit sozialpädagogischen, psychologischen und im Bedarfsfall auch anderen therapeutischen und medizinischen Beratungsleistungen.

Kontakt

Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover
Lange Weihe 6, 30880 Laatzen
Telefon: 0511-8290
E-Mail: rehapro@drv-bsh.de
Internet: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/BraunschweigHannover/DE/Home/home_node.html

Hinweis zur Haftung

Bei den Projektbeschreibungen handelt es sich um Selbstdarstellungen, die vom koordinierenden Antragstellenden eingereicht wurden. Für die Inhalte der Projektbeschreibungen sind die Antragstellenden verantwortlich.