Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Projektdarstellung GeStärkT

Gesundheit Stärken Teilhabe ermöglichen


  • 1. Förderaufruf
  • Förderbeginn: 01.10.2019
  • Förderende: 14.11.2022

(Koordinierender) Antragsteller

Jobcenter im Landkreis Celle

Weitere Projektbeteiligte

Rentenversicherung, Agentur für Arbeit, Krankenkassen, lokale Beratungseinrichtungen, Arbeitgeberverbünde-/Kammern vor Ort

Rechtskreis des Modellprojekts

SGB II

Zielgruppe

  • Menschen mit zu erwartenden oder beginnenden Rehabilitationsbedarfen
  • Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
  • Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen
  • Menschen mit komplexen gesundheitlichen Unterstützungsbedarfen
  • Personen aus der förderfähigen Zielgruppe mit spezifischer Situation in Bezug auf frühzeitige Intervention und/oder Rehabilitation: alle Kunden des SGB II mit Interesse an Gesundhheitsförderungs- und Präventionsangeboten

Zahl der Teilnehmenden

834

Das Projekt ist in folgenden Bundesländern vertreten

  • Niedersachsen

Förderpolitische Ziele

Die Erprobung innovativer Leistungen und/oder Maßnahmen, die geeignet sind

  • einer chronischen Erkrankung oder drohenden Behinderung vorzubeugen
  • die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen
  • einer drohenden (Teil-) Erwerbsminderung entgegenzuwirken
  • die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe zu verbessern
  • in der Kinder- und Jugendrehabilitation eine erhebliche Gefährdung der Gesundheit zu beseitigen oder die insbesondere durch chronische Erkrankungen beeinträchtigte Gesundheit wesentlich zu bessern oder wiederherzustellen, sofern sie Einfluss auf die spätere Erwerbsfähigkeit haben kann

Themen des Modellprojekts

  • Zusammenarbeit der Akteure
  • individualisierte Bedarfsorientierung/ Leistungserbringung
  • frühzeitige Intervention
  • Nachsorge und Teilhabe

Kurzbeschreibung des Modellprojekts

Durch präventive, gesundheitsfördende und begleitende Angebote soll die Gesundheit von i.d.R. arbeitslosen, aber auch beschäftigten Menschen des Jobcenters im Landkreis gestärkt bzw. erhalten werden und folglich die Chancen auf den (Wieder-) Einstieg in den Arbeits- / Ausbildungsmarkt nachhaltig erhöht bzw. die Sicherung des Arbeitsplatzes gefördert werden.Hierbei kommen zusätzlich 1 Gesundheitscoach und 1 rehapor-Koordinator auf Fallmanagementebene zum Einsatz, um sowohl intensivere Kundenbetreuung - auch im häuslichen Umfeld, als auch bessere Verzahnung und Kooperation von beteiligten (Kosten-)Trägern für mehr Prozesstransparenz u. - beschleunigung im Gesundheits- und Arbeitskontext zu erreichen. Auch bisher nicht erreichbare Kunden ohne ärztliches Gutachten mit Einschränkungen vor allem psychischer Art übernimmt der Gesundheitscoach in Betreuung mit dem Ziel des Erhalts eines ärztlichen Gutachtens,ggf. unter Zuhilfenahme von Fachexperten zwecks Reintegration. Aufsuchende Sozialarbeit mit Gesundheitsfokus im Arbeitsmarktkontext wird neuartig kombiniert. Trotz Erkrankung sollen bereits erste Arbeitsversuche realisiert werden. Gelingen soll dies durch gezielte Lobbyarbeit bei Arbeitgebern. Das Zusammenspiel und die Korrelation von Arbeit und Gesundheit soll in den Fokus der täglichen Integrationsarbeit gelangen, indem Checkbögen für KundInnen (auf freiwilliger Basis) zur Spiegelung des Gesundheitszustandes eingeführt werden.Mitarbeitende erhalten dementsprechende Schulungssequenzen zur Stärkung der Fachkompetenz.Vorträge zu Gesundheitsthemen für KundInnen und Personal schaffen neue Blickwinkel. Eine Online-Plattform mit lokalen Unterstützungsmöglichkeiten diverser Kostenträger und Einrichtungen soll geschaffen werden, um einfachen Zugriff auf Angebote, mehr Transparenz und Selbstbestimmtheit für jedermann zu ermöglichen.

Was ist das Innovative an dem Projekt?

Kombination von Elementen der Arbeitsvermittlung mit aufsuchender Sozialarbeit und gesundheitsfördernden Aspekten. Bisher nicht erreichbare Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen im Alg-II-Bezug durch z.B. gezielte Vor-Ort-Besuche dem System zuführen und als aktives Erwerbspersonenpotential (wieder-)gewinnen. Trotz aktueller Leistungsunfähigkeit stufenweise Wiedereingliederung ermöglichen.

Kontakt

Jobcenter im Landkreis Celle, Franziska Bauch
Georg-Wilhelm-Str. 14, 29223 Celle
Telefon: 05141/961-107
E-Mail: Franziska.Bauch2@jobcenter-ge.de

Hinweis zur Haftung

Bei den Projektbeschreibungen handelt es sich um Selbstdarstellungen, die vom koordinierenden Antragstellenden eingereicht wurden. Für die Inhalte der Projektbeschreibungen sind die Antragstellenden verantwortlich.