Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Projektdarstellung BORA-TB

Berufsorientierte Teilhabebegleitung in der Rehabilitation von Abhängigkeitserkrankungen (BORA-TB)


  • 1. Förderaufruf
  • Förderbeginn: 01.11.2019
  • Förderende: 31.10.2024

(Koordinierender) Antragsteller

Deutsche Rentenversicherung Westfalen

Weitere Projektbeteiligte

Landeskoordinierungsstelle berufliche und soziale Integration Suchtkranker in NRW (Caritasverband Paderborn e.V.), Caritasverband Gütersloh.de, Diakonisches Werk im Kirchenkreis Herford e.V., LWL-Klinik Dortmund und Bernhard-Salzmann-Klinik Gütersloh (beide in Trägerschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe), Universität Bielefeld

Rechtskreis des Modellprojekts

SGB VI

Zielgruppe

  • Menschen mit zu erwartenden oder beginnenden Rehabilitationsbedarfen
  • Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen

Zahl der Teilnehmenden

400

Das Projekt ist in folgenden Bundesländern vertreten

  • Nordrhein-Westfalen

Förderpolitische Ziele

Die Erprobung innovativer Leistungen und/oder Maßnahmen, die geeignet sind

  • die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen
  • einer drohenden (Teil-) Erwerbsminderung entgegenzuwirken
  • die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe zu verbessern

Themen des Modellprojekts

  • Zusammenarbeit der Akteure
  • individualisierte Bedarfsorientierung/ Leistungserbringung
  • frühzeitige Intervention
  • Nachsorge und Teilhabe

Kurzbeschreibung des Modellprojekts

Die BORA-Teilhabebegleitung ist ein zusätzliches Leistungsangebot im Rahmen der Beruflichen Orientierung in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitserkrankter. Sie hat die Schwerpunkte der beruflichen (Re-)Integration und der Förderung der Motivation, weiterführende berufliche Teilhabeleistungen in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen der BORA-Teilhabebegleitung soll dem Rehabilitanden geholfen werden, eine langfristige berufsorientierte Perspektive zu entwickeln und zu festigen. Die Ziele der BORA-Teilhabebegleitung lassen sich nach Prozesszielen und rehabilitandenbezogenen Zielen aufgliedern.

Was ist das Innovative an dem Projekt?

Die Installation einer BORA-Teilhabebegleitung bedeutet, erstmals eine Person in das System der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen einzuführen, die den Prozess der beruflichen Integration trägerübergreifend begleitet. Der Rehabilitand hat ab dem Startzeitpunkt von BORA-TB einen festen Ansprechpartner für Teilhabefragen, der so vorher nicht vorgesehen war.

Kontakt

Deutsche Rentenversicherung Westfalen
Gartenstraße 194, 48147 Münster
Telefon: 0251/238-6200
E-Mail: rehapro@drv-westfalen.de

Hinweis zur Haftung

Bei den Projektbeschreibungen handelt es sich um Selbstdarstellungen, die vom koordinierenden Antragstellenden eingereicht wurden. Für die Inhalte der Projektbeschreibungen sind die Antragstellenden verantwortlich.