Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Projektdarstellung rpE

rehapro Euregio


  • 1. Förderaufruf
  • Förderbeginn: 01.01.2020
  • Förderende: 30.06.2024

(Koordinierender) Antragsteller

Jobcenter StädteRegion Aachen

Verbundpartner

Jobcenter Kreis Heinsberg, jobcom Düren

Rechtskreis des Modellprojekts

SGB II

Zielgruppe

  • Menschen mit zu erwartenden oder beginnenden Rehabilitationsbedarfen
  • Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
  • Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen
  • Menschen mit komplexen gesundheitlichen Unterstützungsbedarfen

Zahl der Teilnehmenden

720 Teilnehmer (ab "durchström - Phase 2)

Das Projekt ist in folgenden Bundesländern vertreten

  • Nordrhein-Westfalen

Förderpolitische Ziele

Die Erprobung innovativer Leistungen und/oder Maßnahmen, die geeignet sind

  • einer chronischen Erkrankung oder drohenden Behinderung vorzubeugen
  • die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen
  • einer drohenden (Teil-) Erwerbsminderung entgegenzuwirken
  • die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe zu verbessern

Themen des Modellprojekts

  • Zusammenarbeit der Akteure
  • individualisierte Bedarfsorientierung/ Leistungserbringung
  • Nachsorge und Teilhabe

Kurzbeschreibung des Modellprojekts

Die zentrale These der Projektpartner in „rehapro Euregio“ lautet: „Prävention durch Beschäftigung“. Die Verbundpartner gehen davon aus, dass die richtige Art von Arbeit die Gesundheit vieler Menschen besser fördern kann als langwierige medizinische Maßnahmen. Der Verbund strebt den Transfer von in den Niederlanden erfolgreich erprobten Instrumenten aus der Arbeitslosenhilfe an. Der Projektablauf gliedert sich in Anlehnung an das Modell aus den Niederlanden in drei Phasen: • Einström (Auswahl- und Profilingphase) Anhand standardisierter und in den Niederlanden erprobter Testverfahren werden geeignete Kunden identifiziert und deren Potentiale aufgezeigt. • Durchström (Vorbereitungsphase) Nach der Profilingphase erfolgt Diagnostik und Begutachtung durch medizinische Träger, sowie der Einsatz medizinischer Maßnahmen zur Stabilisierung der Gesundheit. Unter Berücksichtigung des Profilings werden berufliche Perspektiven erarbeitet, welche dann über Lernarbeitsplätze in Übungswerkstätten bei beruflichen Trägern und betrieblichen Praktika in regulären Arbeitsplätzen erprobt werden. Daran anschließend erfolgt bewerberorientierte Vermittlung in einen passgenauen, potentialgerechten Arbeitsplatz durch einen „Vermittlungsverbund“ von Jobcentercoach, Vermittler des gemeinsamen Arbeitgeberservice und Fachkräften der Integrationsfachdienste. • Ausström (betreute Beschäftigungsphase) Angeboten wird ein ganzheitliches Coaching mit systemischer Beratung und dem Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ für die Dauer von in der Regel sechs Monaten.

Was ist das Innovative an dem Projekt?

Transfer von Profilinginstrumenten aus der niederländischen Arbeitslosenhilfe Einrichtung eines Vermittlungsverbunds (bestehend aus Jobcentercoach, Arbeitgeber-Service, Integrationsfachdienst und Suchberatung) Realisierung einer "potentialgerechten Beschäftigung" Angebot einer „Potentialprämie“

Kontakt

Jobcenter StädteRegion Aachen
Roermonder Str. 51, 52072 Aachen
Telefon: 0241 / 88681 2015
E-Mail: Jobcenter-Aachen.647@jobcenter-ge.de
Internet: https://www.jobcenter-staedteregion-aachen.de/ https://www.jobcenter-kreis-heinsberg.de/ http://www.kreis-dueren.de/jobcom

Hinweis zur Haftung

Bei den Projektbeschreibungen handelt es sich um Selbstdarstellungen, die vom koordinierenden Antragstellenden eingereicht wurden. Für die Inhalte der Projektbeschreibungen sind die Antragstellenden verantwortlich.