Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Projektdarstellung PRO.FI

PRO Fürsorge und Integration


  • 1. Förderaufruf
  • Förderbeginn: 01.12.2019
  • Förderende: 30.11.2024

(Koordinierender) Antragsteller

Jobcenter Kreis Segeberg

Weitere Projektbeteiligte

Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin, Universität zu Lübeck Landesverein für Innere Mission in Schleswig-Holstein, Rickling Schön Klinik Bad Bramstedt SE & Co. KG

Rechtskreis des Modellprojekts

SGB II

Zielgruppe

  • Menschen mit zu erwartenden oder beginnenden Rehabilitationsbedarfen
  • Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
  • Menschen mit komplexen gesundheitlichen Unterstützungsbedarfen
  • Personen aus der förderfähigen Zielgruppe mit spezifischer Situation in Bezug auf frühzeitige Intervention und/oder Rehabilitation

Zahl der Teilnehmenden

ca. 180

Das Projekt ist in folgenden Bundesländern vertreten

  • Schleswig-Holstein

Förderpolitische Ziele

Die Erprobung innovativer Leistungen und/oder Maßnahmen, die geeignet sind

  • einer chronischen Erkrankung oder drohenden Behinderung vorzubeugen
  • die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen
  • einer drohenden (Teil-) Erwerbsminderung entgegenzuwirken
  • die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe zu verbessern

Themen des Modellprojekts

  • Zusammenarbeit der Akteure
  • individualisierte Bedarfsorientierung/ Leistungserbringung
  • frühzeitige Intervention
  • Nachsorge und Teilhabe

Kurzbeschreibung des Modellprojekts

Unter den im Sinne des SGB II erwerbsfähigen Leistungsberechtigten befinden sich viele Menschen mit stark eingeschränkter gesundheitlicher Leistungsfähigkeit, bei denen der Anteil psychischer Beeinträchtigungen in den letzten Jahren zugenommen hat. Das fachkundige Erkennen psychischer Erkrankungen und die professionelle Unterstützung der betroffenen Menschen zur Teilhabe am beruflichen wie am gesellschaftlichen Leben ist im SGB II gleichermaßen notwendig und neu. Das rehapro-Projekt PRO.FI – PRO Fürsorge und Integration – hat das Ziel, die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen durch Früherkennung und professionelle Begleitung zu erhalten. Die meisten Teilnehmenden sind seit mehreren Jahren arbeitslos. Einem speziellen PRO.FI-Team von 5 sozialpädagogisch ausgebildeten Berater*innen mit langjähriger sozial-psychiatrischer Berufserfahrung wird mit einem niedrigen Betreuungsschlüssel von 1:20 und einer hohen Mobilität eine Intensivberatung sowie eine enge Begleitung zu Ärzten, Kliniken, Therapeuten, Krankenkassen, Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen und auf Wunsch auch Hausbesuche ermöglicht. Eine der Fachkräfte orientiert sich als Kommunikationsmanager*in zusätzlich stark nach außen, um das Versorgungs- und Arbeitgebernetzwerk für die Zielgruppe weiter auszubauen. Eine Besonderheit ist die direkte Kooperation mit 2 regionalen psychosomatischen bzw. psychiatrischen Kliniken. Nach Anamnese und Diagnostik folgt eine Beschäftigungstestphase, in der neben Arbeitserprobungen zeitnah eine Online-Therapie sowie Gruppentrainings im Bereich der Psychoedukation und sozialen Kompetenzen angeboten werden. Die Verweildauer beträgt 24 bis 36 Monate. Insgesamt sollen ca.180 Personen an dem Projekt teilnehmen.

Was ist das Innovative an dem Projekt?

a. sozialpsychiatrisch berufserfahrenes Fachpersonal b. Online-Psychotherapie als innovative telemedizinische Methode für ein zeitnahes Angebot c. Kooperation mit 2 großen Kliniken der psychotherapeutischen Versorgung im Kreis Segeberg d. sehr geringer Betreuungsschlüssel von 1:20 e. mobiles Büro mit moderner medialer Ausstattung und Dienstwagen zum Aufsuchen und zur Begleitung der Teilnehmenden

Kontakt

Jobcenter Kreis Segeberg - Silka Martens -
Rathausallee 92, 22846 Norderstedt
Telefon: 040/52652-351
E-Mail: silka.martens@jobcenter-ge.de
Internet: https://www.jobcenter-ge.de/Jobcenter/Segeberg/DE/Beratung-Vermittlung/beratung_node.html;jsessionid=CC76DA5A33EEB1C6F292DCBA49BF8F1D

Hinweis zur Haftung

Bei den Projektbeschreibungen handelt es sich um Selbstdarstellungen, die vom koordinierenden Antragstellenden eingereicht wurden. Für die Inhalte der Projektbeschreibungen sind die Antragstellenden verantwortlich.