Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Aktuelle Meldungen

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Hinweise zum Verfahren

Antragsberechtigt für die Förderung von Modellprojekten nach § 11 SGB IX sind ausschließlich Jobcenter und die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Antragstellung erfolgt in einem zweistufigen Verfahren.

Vielen Dank für das große Interesse am Bundesprogramm rehapro! 

Die Resonanz auf den ersten Förderaufruf ist hervorragend. Insgesamt sind 140 Projektskizzen bei der Fachstelle rehapro eingegangen. Für das weitere Antragsverfahren hat dies allerdings zwei Auswirkungen. 

Zum einen wird die Prüfung und Bewertung der Projektskizzen länger dauern als ursprünglich geplant. Die Projektskizzen werden derzeit geprüft und bewertet. Es wird um Verständnis gebeten, dass nicht zu jeder Projektskizze zeitnah eine Rückmeldung gegeben werden kann. Die ersten Rückmeldungen zu den Projektskizzen werden ab Mitte August versendet. Weitere Rückmeldungen werden sukzessive erfolgen. Es ist geplant, dass die Beiratssitzung voraussichtlich Ende 2018 stattfindet. 

Zum anderen übersteigen die beantragten Mittel die für den ersten Förderaufruf vorgesehenen Fördermittel deutlich. Daher werden nicht alle beantragten Modellprojekte gefördert werden können. Da das Innovationspotenzial, die Möglichkeit der Verstetigung des Modellansatzes und der zusätzliche Erkenntnisgewinn beim Bundesprogramm rehapro besonders im Fokus stehen, wird sich die Auswahl der zu fördernden Modellprojekte besonders auf diese Kriterien konzentrieren. Die Modellprojekte aber, die im Rahmen des ersten Förderaufrufs nicht zur Förderung zugelassen werden, können sich in den weiteren Förderaufrufen mit gegebenenfalls überarbeiteten Projektskizzen und Anträgen erneut bewerben. Sie bekommen auf jeden Fall eine zweite Chance.

2. Stufe: Förderantrag

Ab der positiven Rückmeldung zur Projektskizze haben die Antragsteller max. 2 Monate Zeit, einen Förderantrag zu stellen. Dies erfolgt über das Internetportal easy-Online.

Für antragsberechtigte Rentenversicherungsträger gilt der AZA-Antrag. Antragsberechtigte Jobcenter verwenden bitte den AZV-Antrag.

Zum Antragsformular

Bei Verbundprojekten stellt jeder Antragsberechtigte einen eigenen Zuwendungsantrag. Achten Sie darauf, dass die Angaben zum Projekt identisch sind; eine Arbeitserleichterung haben wir in der Ausfüllhilfe easy-Online (PDF, 1 MB, Datei ist barrierefrei nach BITV 2.0) beschrieben. Wenn möglich, sollten die Anträge aller Verbundpartner gleichzeitig bei der Fachstelle rehapro eingereicht werden.

Für die Begutachtung sind die Projektbeschreibung, die Zeit- und Meilensteinplanung und die Beschreibung der Arbeitspakete als verpflichtende Anhänge hochzuladen. Weitere Anlagen sind abhängig von der Projektgestaltung verpflichtend. Hierzu haben wir Ihnen verbindliche Mustervorlagen erstellt.

Sollte es Probleme beim Download der Dateien mit Ihrer Firewall geben, wenden Sie sich bitte an Ihren IT-Sicherheitsbeauftragten/ Administrator.

Die eingereichten Projektanträge werden für den Rechtskreis SGB II durch die Fachstelle rehapro inhaltlich bewertet und für den Rechtskreis SGB VI durch die DRV Bund, Grundsatz- und Querschnittsbereich.

1. Stufe: Projektskizze

Die Antragsteller reichen zunächst bitte eine aussagekräftige Projektskizze bei der Fachstelle rehapro ein. In der Projektskizze sind insbesondere die Projektidee, ihr Innovationspotenzial, die geplanten Umsetzungspartner, der Arbeits- und Zeitplan sowie eine nach abgrenzbaren Aufgaben und Positionen sowie nach Kalenderjahren aufgegliederte Finanzplanung darzustellen. Die Projektskizze muss selbsterklärend sein und eine Beurteilung ohne weitere Informationen sowie Recherchen zulassen.

Die Projektskizze umfasst eine aussagekräftige Projektbeschreibung mit Finanzierungsplan und ein begleitendes Formular, welches hier heruntergeladen werden kann:

  • Bundesprogramm rehapro - Formular Projektskizze (PDF, 2 MB, Datei ist barrierefrei nach BITV 2.0) Stand 20. Juni 2018

    Änderungshinweise:

    Stand 20. Juni 2018

    Zeilen 5.2/5.3: Alternative Vorgabemöglichkeit durch kumulative Vorgabemöglichkeiten ersetzt.

    Zeilen 5.4/5.5: Alternative Vorgabemöglichkeit durch kumulative Vorgabemöglichkeiten ersetzt.

    Stand 07. Juni 2018

    Ziffer 5a: Überschrift „Persönliche Voraussetzungen/Gesundheitszustand“ hinzugefügt.

    Ziffer 5b: Überschrift „Zugehörigkeit zum jeweiligen Rechtskreis“ hinzugefügt.

    Zeile 5.2: Wort "analog" als Alternative hinzugefügt. Zeile 5.5 entsprechend angepasst.

    Zeile 5.3: Wort „gemäß“ durch „analog" ersetzt. Zeile 5.5 entsprechend angepasst.

    Zeilen 5.6/5.7: Alternative Vorgabemöglichkeit durch kumulative Vorgabemöglichkeit ersetzt.

Für die Begutachtung sind die Projektbeschreibung und die Zeit- und Meilensteinplanung per E-Mail an die Fachstelle rehapro zu übersenden. Zusätzlich muss das vom koordinierenden Antragsberechtigten unterschriebene Formular mit den Anlagen zu etwaigen Verbundpartnern und Letztempfängern sowie die Finanzierungsplanung auf dem Postweg mit Originalunterschrift des Antragsberechtigten/ bzw. des antragsberechtigten Projektkoordinators an die Fachstelle rehapro gesendet werden. Das Einreichen von Projektskizzen ist nur in dieser Form möglich, d. h. in der Kombination von E-Mail und schriftlicher Einsendung. Zusendungen per Fax werden nicht berücksichtigt.

Im Rahmen des aktuellen ersten Förderaufrufs können interessierte Antragsberechtigte spätestens bis zum 4. Juli 2018 aussagekräftige Projektskizzen bei der Fachstelle rehapro einreichen.

Bei Verbundprojekten reicht der antragsberechtigte Projektkoordinator eine Skizze für alle Verbundpartner ein. Der Finanzierungsplan und die Erläuterungen sind für jeden einzelnen Verbundpartner beizufügen.

Die eingereichten Projektskizzen werden für den Rechtskreis SGB II durch die Fachstelle rehapro inhaltlich bewertet und für den Rechtskreis SGB VI durch die DRV Bund, Grundsatz- und Querschnittsbereich.

Die Rückmeldung zur Projektskizze wird durch die Fachstelle rehapro versandt. In dieser wird ein konkretes Fristende zur Einreichung des Förderantrags mitgeteilt. Eine positive Rückmeldung zur Projektskizze begründet keinen Rechtsanspruch auf Förderung.

Zusatzinformationen

Knappschaft-Bahn-See im Auftrag des Bundesministerium für Arbeit und Soziales